Herren 1 unterliegt HSG München West nach starkem Kampf in der zweiten Halbzeit

Ausgerechnet gegen den bisher noch ungeschlagenen Tabellenführung sollte der Frust über die Niederlage gegen Bayern II weggespielt werden.
Und der Anfang war vielversprechend. 2:0 Führung nach 2 Minuten. Aber auch wieder gleich ausgeglichen nach 3:31. Der erste 2-Tore-Rückstand nach 13 Minuten zeigte, dass es nicht einfach werden würde, aber die Abwehr stand eigentlich ganz gut. Nur die Tore-Ausbeute ließ zu wünschen übrig.
Wenn die aber stimmt, die Abwehr zupackt und Flaki mal wieder seine ganze Klasse zeigt war in den Minuten 20 bis 25 zu sehen, als aus eben 2 Toren minus 2 Tore Plus gemacht wurden mit einem 4-Tore-Lauf. Und diese 2 Tore wurden sogar bis in die Halbzeit mit einem Stand von 16:14 beibehalten.
Die Zweite Hälfte fing so an, wie es nicht schlechter geht: Mit einem 5:1 für West in den ersten 6 Minuten. Die Abwehr hatte kaum Zugriff und im Angriff scheitertet wer auch immer einen Wurf hatte an Torhüter oder Pfosten.
Doch wie in allen Spielen bisher ließ sich das Team nicht unterkriegen, schüttelte die Halbzeit Schläfrigkeit ab und holte die zwei Tore Rückstand postwendend wieder auf und erarbeitete sich nach ein bisschen hin und her wiederum den Halbzeitstand von zwei Plus bis zur 42. Minute wieder zurück.
In den letzten 18 Minuten erfolgte aber ein Einbruch des gesamten Teams. Bis zum Schluss konnte West sukzessive erst den Rückstand aufholen und dann seinen Vorsprung ausbauen.
Der Wille und die Beine spielten irgendwann nicht mehr so mit. Die Angriffe wurden in Einzelaktionen versucht, anstatt zusammenzuspielen, die Abwehr ließ sich zu leicht auseinanderspielen und so kam West am Ende auf ein 5:15 in den letzten 18 Minuten.
Fazit: Die einzelnen Abschnitte in denen Rückstände aufgeholt und zu Führungen umgebogen wurden zeigen ganz eindeutig, dass die Mannschaft sich nicht verstecken braucht vor dieser Herausforderung und vor dem Ziel Aufstieg. Aber wenn in den entscheidenden Phasen wie gegen Bayern, oder diesem Spiel zu kopflos agiert wird, dann folgt die Strafe auf dem Fuße. Entsprechend heißt es vor allem in der Abwehr eine durchgehende Geschlossenheit finden und im Angriff das was funktioniert spielen und nicht irgendwann mit dem Kopf durch die Wand wollen.

Weiter
Weiter

Top of the Table Clash - Damen 1 gegen TS Jahn München